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Alltägliche Impressionen sind die Grundlage für Daniela Vincenz's Schaffensdrang. Die Porträts fiktiver Personen bilden die Inkarnation dieser Eindrücke, die sich im Malprozess stetig wandeln und je nach Stimmung auch einen anderen Ausdruck erhalten können. Mittels vielen, dünnen Farbschichten auf Acrylbasis modelliert Daniela Vincenz ihre Werke vom Gefühlten ins Sichtbare. 

Neben den üblichen Malwerkzeugen, wie 

Pinsel, Schwamm oder Spachtel entwickelte sie zudem eigene Mal-Instrumente, um den gewünschten Effekt auf die Leinwand zu bannen. Durch die Wahl des Malwerkzeugs, als auch durch den damit einher gehenden kreativem Fluss entstehen persönliche Werke, die die Künstlerin selbst widerspiegeln. 

 

Diese besonders das Gefühl ansprechenden und dadurch ausdrucksstarken Porträts suggerieren zugleich eine Empfindsamkeit und Zerbrechlichkeit, die, so kurz wie ein Wimpernschlag, bei den Porträtierten über das Gesicht zu huschen scheint. Diesen Moment einzufangen und mit der Leinwand zu verschmelzen gelingt Daniela Vincenz bravourös. Das starke Statement, das nämlich manchmal mehr unter der scheinbar perfekten Oberfläche liegt, als auf den ersten Blick sichtbar ist, wird auf den Punkt genau verkörpert. Auf die Frage hin, was die Werke beim Betrachter wecken sollen, erklärt Vincenz: 

 

„Identifikation! Ein positives Gefühl! Vor allem bei Porträts soll der Ausdruck die Seele des Betrachters berühren und er soll sich darin spiegeln oder vielleicht sich sogar selbst erkennen können.“